Schüler als Wissenschaftler von Morgen

Die besten Projekte des Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“

Piazolo lobte die Preisträger: „Ihr zeigt mit euren Projekten Kreativität und Leidenschaft und ihr könnt auf euch und eure Arbeit stolz sein. Als wissenschaftlicher Nachwuchs seid ihr die Zukunft für den Wissenschaftsstandort Bayern. “Auf einem virtuellen Presserundgang konnte sich der Kultusminister zusammen mit weiteren Ehrengästen die Arbeiten ansehen, die von Kreativität und großem Forschergeist der Schülerinnen und Schüler zeugen. Im Anschluss verlieh er den Sonderpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der für das beste interdisziplinäre Projekt vergeben wird.

Für Kultusminister Piazolo sind die von einer Jury ausgezeichneten Arbeiten ein Zeichen für das herausragende Engagement, mit dem junge Talente im Freistaat im MINT-Bereich gefördert werden: „Dafür bedanke ich mich ganz besonders herzlich bei den Lehrkräften, die ihre Schülerinnen und Schüler kompetent und engagiert in die Welt der Wissenschaften einführen und damit auch den Grundstein für diesen Erfolg gelegt haben. “Zum Wettbewerb „Schüler experimentieren“ Der Festakt bildete den Abschluss des eintägigen Landeswettbewerbs „Schüler experimentieren“, der Juniorensparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Hier misst sich der Forschernachwuchs von 10 bis 14 Jahren auf Regional- und Landesebene.

Dafür präsentieren die Nachwuchsforscherinnen und -forscher ihre Arbeiten in sieben Fachgebieten: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Für den aktuellen Wettbewerb hatten sich mehr als 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Regionen Bayerns angemeldet, ein bundesweiter Spitzenwert. Von ihnen schafften es insgesamt 75 in das Landesfinale des Wettbewerbs, der dieses Jahr unter dem Motto „Lass Zukunft da“ stattfand. Die eingereichten 27 Einzel- und 22 Gruppenprojekte zeigen die Bandbreite der naturwissenschaftlichen Themenfelder – von der Papierherstellung aus altem Laub über die Analyse von Mikroplastik in heimischen Gewässern bis hin zu einer Maschine, die Buchseiten auf Knopfdruck vor- und zurückblättern kann. Die Themenfelder Arbeit, Biologie und Technik waren bei den Teilnehmern am beliebtesten. Externe Partner als Unterstützer des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“ Die Regionalwettbewerbe wie auch der Landeswettbewerb werden von namhaften bayerischen Patenunternehmen und -institutionen unterstützt und durchgeführt. In diesem Jahr richtete die Universität Regensburg erstmals den Landeswettbewerb aus. Vizepräsident Prof. Nikolas Korber erklärte: „Wenn Schülerinnen und Schüler die sie umgebende Welt mit Neugier, Scharfsinn und spannenden Experimenten ergründen wollen, dann ist es für die Universität Regensburg eine große Freude, den resultierenden Wettbewerb als Pateninstitution begleiten zu dürfen.“

Die Landessieger „Schüler experimentieren“ 2021:

Arbeitswelt

Projekt: Der Raumlüftungsberater

Preisträger: Alexander Ritschel

Schule: Max-Born-Gymnasium Germering


Physik

Projekt: Lightning Guitar – Die lichtverstärkte Gitarre

Preisträger: Theo Bosold und Felix Bernath

Schule: Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut


Sonderpreis des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus im Fachgebiet

Projekt: Interaktive Stadtplanung für Geographie-Experimente

Preisträger: Nicolas vom Scheidt

Schule: Maria-Theresia-Gymnasium München


Die weiteren Preisträger:

Technik: Willstätter-Gymnasium Nürnberg

Physik: Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut

Mathematik/Informatik: Gymnasium Hilpoltstein

Geo- und Raumwissenschaften: Maria-Ward-Gymnasium Augsburg

Chemie: Comenius-Gymnasium Deggendorf

Biologie: Staatliche Realschule Pfarrkirchen

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