Stressbewältigung und Mentale Gesundheit im Studium

Studentin schläft am Schreibtisch.

Die Anmeldung an der Wunschuniversität bringt nicht nur Vorfreude, sondern macht so richtig neugierig. Vielleicht hast du gerade die Schule beendet? Oder bist du von einer langen Reise wiedergekommen? Nun startest du ins nächste Abenteuer und freust dich auf eine fremde Stadt mit neuen Freundschaften, spannenden Vorlesungen und auf ein selbstbestimmtes Leben.

Doch bist du erstmal umgezogen, zeigt sich schon bald die Realität: Die gewohnte Unterstützung durch die Eltern verschwindet, und man steht plötzlich vor der Herausforderung, eigenverantwortlich zu leben. Neben den schönen Seiten des Studentenlebens können finanzielle Sorgen, soziale Umstellungen und der akademische Druck schnell zu echten Belastungen werden.

Belastungsfaktoren im Studium

Der Stress im Studium entsteht oft durch eine Vielzahl von Faktoren, die sich gegenseitig verstärken. Unter anderem spielen die Finanzen eine große Rolle: Viele Studierende müssen plötzlich ihr Budget selbst verwalten, was bei hohen Miet- und Lebenshaltungskosten sowie den Studiengebühren zu kontinuierlicher Sorge führt. Nebenjobs bringen Geld – führen aber auch zu Überlastung und Zeitdruck.

Alte Freunde – Neue Freunde

Auch neue Kontakte zu pflegen, kann anstrengend sein. Die sozialen Veränderungen im Studium sind nicht zu unterschätzen. Der Umzug in eine neue Stadt und das Hinter-sich-Lassen des gewohnten Freundeskreises können anfangs Euphorie wecken – gefolgt von Gefühlen der Einsamkeit und Isolation. Denn der Aufbau eines neuen sozialen Netzwerks erweist sich oft als schwieriger als gedacht.

Hohe Anforderungen im Studium

Hat man endlich Freundschaften gefunden, kann der ständige Vergleich mit den Kommiliton:innen zu Selbstzweifeln führen. Der akademische Druck führt zu erheblichem Stress: Die Anforderungen in Vorlesungen, Seminaren und Prüfungen benötigen eine hohe Disziplin. Diese Bereiche in Einklang zu bringen, kann zu Überforderung und einem Gefühl des Kontrollverlustes führen.

Hund lernt und schaut in den Laptop.

Förderung der mentalen Gesundheit

Keiner wird es wohl schaffen, diese Herausforderungen vollständig zu beseitigen – aber immerhin gibt es Strategien zur Besserung. Eine bewusste Selbstreflexion ist dabei die Grundlage, um individuelle Stressauslöser zu erkennen und gezielt anzugehen.

Das Wichtigste: Setze dich nicht unter Druck. Ein strukturierter Tagesablauf kann dir dabei helfen, den Überblick zu behalten. Plane beispielsweise nicht nur deine Lernzeiten, sondern auch feste Zeiten für Entspannung ein. Pausen sind ebenso wichtig wie Vorlesungen und Lernen. Überforderung führt zu nichts. Gönn dir die Pause, die du brauchst: Nur so schaffst du freien Platz in deinem Gehirn.

Weitere Tipps und Tricks

Professionelle Unterstützung:
Zögere nicht, bei anhaltenden Belastungen Unterstützung bei Beratungsstellen oder psychologischen Diensten deiner Hochschule in Anspruch zu nehmen. Oft bieten Universitäten kostenlose oder kostengünstige Angebote an, die dir weiterhelfen können.

Zeitmanagement und Achtsamkeit:
Strukturiere deine Lernzeiten und integriere regelmäßige Pausen. So vermeidest du Überarbeitung und erhöhst langfristig deine Produktivität. Integriere Entspannungsübungen wie Meditation, Yoga oder einfach Spaziergänge in deinen Alltag.

Soziale Integration:
Suche aktiv den Austausch mit Kommiliton:innen, zum Beispiel in Arbeitsgruppen oder an studentischen Initiativen. Der Aufbau stabiler Freundschaften kann dir in schwierigen Zeiten Rückhalt bieten.

Finanzielle Planung:
Erstelle einen Haushaltsplan, um deine Einnahmen und Ausgaben im Blick zu behalten. Informiere dich über Stipendien, BAföG und andere Fördermöglichkeiten, die dir finanzielle Sicherheit bieten können.

Fazit

Der Übergang vom Zuhause in das Studentenleben ist ein bedeutender Schritt. Aber nicht nur Schwierigkeiten werden diese Zeit prägen, ebenso wird es eine schöne und positive Zeit sein. Indem du aktiv auf deine mentale Gesundheit achtest, wirst du den Studienalltag meistern.

Du bist im ersten oder zweiten Semester? Teile uns deine Erfahrungen gerne mit!

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