Bildung.anders.machen.

Wie soll die Bildung der Zukunft aussehen? Eine Gruppe von Initiativen und Einzelpersonen, die haupt- oder ehrenamtlich im Münchner Bildungsbereich arbeiten, möchte darauf Antworten finden. Bei Bildung.anders.machen. – den Tagen der Bildungsalternativen“ vom 14.-16. Oktober in München sollen Lernende und Lehrende aller Altersgruppen aus ganz Bayern in Workshops Lösungen finden.

Bis zum 31. Juli können Aktive ihre Beiträge einreichen.

„Mit den Tagen der Bildungsalternativen wollen wir einen Diskussionsprozess und die Vernetzung zwischen verschiedenen Bildungsakteur*innen anregen, konkrete Alternativen aufzeigen und diese öffentlich wirksam auch an die Entscheider*innen kommunizieren“, erklärt Asya Unger aus dem Organisationskreis von Bildung.anders.machen. das Ziel der Veranstaltung. Hauptamtlich ist Unger im Referat für Bildung und Sport tätig und engagiert sich für das Projekt ausschließlich in ihrer Freizeit. Ebenso wie Kai Schäfer vom Nord Süd Forum e.V., der ergänzt: „Ziel ist es, Begegnung und den Blick über den eigenen Tellerrand zu ermöglichen, ein Gefühl der Stärke und eine echte Bereitschaft zur Veränderung zu entwickeln, Bildungspolitik von den Betroffenen – Lehrenden wie Lernenden – her zu denken.“

Zusammen mit rund 25 anderen Bildungsakteur*innen und Organisationen, die sich haupt- oder ehrenamtlich im Bildungsbereich engagieren, arbeiten Unger und Schäfer seit etwa eineinhalb Jahren an der Planung der Veranstaltung. „Bei uns sind sowohl große Organisationen vertreten als auch Privatpersonen, aber alle haben das gleiche Mitspracherecht“, berichtet Unger. Denn alle vereint dieselbe Idee: Der Klimawandel verschärft sich dramatisch, Hungersnöte, Wirtschaftskrisen, soziale Spaltung und Ungerechtigkeiten nehmen zu und machen die prekäre Lage unseres Planeten und der globalen Gesellschaft unübersehbar. Mit Blick auf die Kinder und Jugendlichen von heute und kommende Generationen muss sich dringend etwas ändern. Bildung hat im Kontext gesellschaftlicher Veränderung ein großes Potential. Dennoch trägt sie häufig dazu bei, bestehende destruktive Strukturen weiter zu verfestigen.

Die Tage der Bildungsalternativen  sollen einen Beitrag zu einer solidarischen Gemeinschaft leisten und die sozial-ökologische Transformation vorantreiben. Die Vision der Organisator*innen ist eine Gesellschaft, in der Menschenrechte, soziale und ökologische Gerechtigkeit, Inklusion, Demokratie und Nachhaltigkeit tatsächlich gelebt werden. Ab sofort können Interessierte Workshops und Exkursionen für die Veranstaltung einreichen. Diese Themengebiete sollen auf der Agenda stehen: Demokratiebildung, Antidiskriminierung und Gleichberechtigung, Postkolonialismus, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und globales Lernen, Gendergerechtigkeit, Inklusion, Partizipation, Bildungsgerechtigkeit und Ent-Ökonomisierung der Bildung.

Alle Informationen dazu findet Ihr hier

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